Ducatis Multistrada V4 hat bei den Motodays in Rom den Moto Europa 2026 Award gewonnen. Der neue Preis, ins Leben gerufen von der UIGA, zeichnet das Motorrad aus, das für den europäischen Markt als besonders relevant gilt. Für Motorradfans in Deutschland bedeutet das: Die Multistrada V4 landet auf Platz eins vor vier weiteren Finalisten bei einer um Europa ausgerichteten Auszeichnung.
Wie die Multistrada V4 gewonnen hat
UIGA erklärt, dass die finalen fünf aus mehr als vierzig Motorrädern ausgewählt wurden, die 2025 in Europa auf den Markt kamen. Auf der Shortlist standen neben der Ducati Multistrada V4 auch die Aprilia Tuono 457, BMW R 1300 GS, Royal Enfield Bear 650 und Yamaha R9. Diese Kombination verleiht dem Award Gewicht, weil sie große Namen aus den Bereichen Adventure, Sport und Retro-Bikes auf dem heutigen europäischen Motorradmarkt zusammenbringt.
Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, wurde der Gewinner per kombiniertem System ermittelt: Die öffentliche Abstimmung fand online und vor Ort statt und wurde mit der Einschätzung von Fachjournalist*innen verrechnet. Die Preisverleihung ging am 7. März 2026 während der Motodays in der Fiera Roma über die Bühne. Dort wurde die Ducati Multistrada V4 zum ersten Modell überhaupt, das je den Titel Moto Europa erhielt.
Warum die Multistrada V4 bei Moto Europa 2026 herausstach
Laut Ducati gibt es einige Gründe für diesen Erfolg. Die Multistrada V4 S war das erste Motorrad weltweit mit Front- und Heckradar, inklusive Adaptive Cruise Control und Totwinkel-Assistent. Für das 2025er Modell kam sogar die Forward Collision Warning hinzu – ein weiteres Assistenzsystem für alle, die unterwegs mehr Sicherheit wollen.
UIGA sagt, der Award wurde geschaffen, um Motorräder hervorzuheben, die auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes reagieren – Innovation und Qualität sind Teil dieser Maßstäbe. Für Motorradbegeisterte hierzulande steht Ducatis Sieg stellvertretend für die Technologiekompetenz des Bikes und die hohe Qualität des Wettbewerbsfelds.
